Forschungskreis für Heilkunde

Im Sinne einer seelisch-geistigen Erweiterung


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„Verein zur Förderung spiritueller

und sozialer Kulturimpulse“,

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„Wo liegen die wirklichen Quellen einer gesunden Regeneration?“


Medizinischen Fachfortbildung vom 09.11. - 12.11.2017



Gedanken und Inhalte aus dem Seminar



Um diese Frage, nach den wahren Quellen der Regeneration beantworten zu können, müssen wir zunächst den Blick auf die Zeiterscheinungen richten und uns fragen: „Wo liegen die wirklichen Ursachen der Erschöpfung?“.


Nicht ein Zuviel an Arbeit lässt den Menschen primär erschöpfen, sondern der Umstand, dass aus der geleisteten Arbeit, aus dem, was der Mensch von sich aus einbringt in das Leben und in die Arbeitspraxis, zu wenig zu ihm zurückfließt. Der Energiefluss geht in die falsche Richtung und nährt ungesunde Strukturen, Strukturen, die dem Menschen auferlegt werden und ihn in seiner freien Entfaltung und Entwicklung hindern, da sie lediglich darauf ausgerichtet sind, das bestehende System aufrecht zu erhalten und zu stärken.


Somit liegt auch der primäre Ansatz der Regneration nicht unbedingt in mehr Ruhe oder in einer Reduktion der Arbeitsleistung, sondern in einer Umkehrung des Energieflusses, wie dies Heinz Grill als „revolutionären“ Ansatz in das Seminar hereinführte. Das ganze therapeutische Verhältnis solle neu gegründet werden, so dass die Energie nicht mehr abwärts in das System mit seinen ungesunden Strukturen hinein fließt, sondern umgekehrt in Richtung des Therapeuten und des beruflichen Ideals, das er verkörpert. Hierzu muss sich der Therapeut zunächst ausreichend zentrieren und darf sich nicht mehr darin verausgaben, als Dienstleister nur die Anforderungen des Systems und die Erwartungen des Patienten zu erfüllen. Er muss zunächst seinen eigenen Standpunkt finden, sich ausreichend in einem Thema gründen und sein Niveau und sein eigenes Funktionssystem selbst denkend erschaffen und aufrechterhalten.


Diese Umkehrung der energetischen Bezugsrichtung, erfordert eine innere Aufrichtung als Einzelindividuum, welches sich nicht durch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe oder Gemeinschaft, einer Anschauung, Lehrformel oder Glaubensrichtung definiert, sondern selbstdenkend und selbstverantwortlich entscheidet und handelt. Sie erfordert weiterhin eine Aufrichtung im Ehrgefühl und ein Durchhalten von Entscheidungen, was im Zusammenhang mit der Lebensätherkraft steht. Die Stärkung des Lebensäthers ist wiederum für die Regeneration von entscheidender Bedeutung.


Stellt sich der Therapeut mit seiner fachlichen Kompetenz und seinem beruflichen Ideal und Ehrgefühl in den Mittelpunkt, dann profitiert der Patient automatisch davon, da er Teil hat an dieser Entwicklung. Der Patient profitiert damit weit mehr, als wenn der Therapeut sich nur als Dienstleister sehen würde, der primär den Vorgaben des Systems zu gehorchen hat. Auf diese Weise erhalten beide einen Aufbau, sowohl der Patient als auch der Therapeut. Die Kräfte fließen nicht mehr abwärts in das verschlingende System, sondern aufwärts in Regeneration, Aufbau und Entwicklung.


Für die Kultur der Zukunft und den Frieden in der Welt muss die ganze einsuggerierte systemkonforme Denkweise und das kollektive Abhängigsein erkannt und überwunden werden, indem sich der Mensch als Einzelindividuum aufrichtet.




Weitere Inhalte:


Zusammenfassende Gedanken zum Seminar

(Erweitert)


  Die Umkehrung des Energieflusses in der Therapie und

die Entwicklung eines Ehrgefühls


  Die Stärkung des Lebensäthers als Voraussetzung zur Regeneration


(In Arbeit)





„Die Regeneration als aktiver Prozess, in dem die rhythmische Begleitung des Patienten eine wichtige Rolle einnimmt“


Medizinischen Fachfortbildung vom 04.05. - 06.05.2018



Zusammenfassende Gedanken zum Seminar


(In Arbeit)




„Regeneration – Diagnose, Blutbild und

Ansätze praktischer Art“


Nutzung der Nagativität der Zeit und ihre Verwandelbarkeit in eine größere Unabhängigkeit und bessere Gesundheit, um eine Arbeitskraft im Menschen zu erwecken.



Medizinischen Fachfortbildung vom 16.11. - 18.11.2018



Unsere gegenwärtige Zeit ist geprägt durch ganz bestimmte Kräfte, die im Laufe des Seminars  mehrfach zur Anschauung kamen. Was sich im Äußeren in katastrophalen Missständen zeigt, besitzt seine Wirkungsmacht in Kräften, die fremdartig sind und unerkannt aus dem Verborgenen arbeiten und nicht zur Anschauung gebracht werden wollen. Man denke nur an die vielfältigen Überwachungs- und Abhörmaßnahmen, die etwas mit dem Menschen machen. Es tritt damit etwas Fremdes in die Privatsphäre des Menschen herein, das nicht von ihm gewünscht ist und da er es nicht erkennt, kann er sich nicht dagegen wehren. Das Blut reagiert aber immer auf die Außeneinflüsse und befindet sich dadurch fortwährend in einer Reaktionsbereitschaft. Durch diese verborgenen Wirkungsmechanismen wird das Blut latent immer in einer Abwehrsituation und Entzündungsbereitschaft gehalten und muss sich gegen einen Feind wehren, den es nicht kennt. Werden solche Einflüsse aber erkannt und richtiggehend zur Anschauung gebracht, dann entstehen oft die besten Heilerfolge.


Für eine bessere Einschätzung der verborgenen Wirkungsmechanismen in ihrer Manipulationskraft und ihrem krankmachenden Potential, ist daher der Blick auf die Zeitbedingungen grundsätzlich notwendig. Aufgrund dieser Einflüsse stellt die Erkenntnis des gesamten Krankheitsgeschehens für den Therapeuten heute eine große Herausforderung dar. Der Therapeut muss genau diese Miss-stände wieder kompensieren, er kann sie nicht heilen, sondern er kann sie letztendlich nur kompensieren. Zudem wird der therapeutische Umgang in erster Linie dadurch erschwert und bestimmt, wie das ganze Krankenkassensystem gelagert ist, wie die kassenärztlichen Vereinigungen arbeiten, wie die Pharma-Industrie ausgerichtet ist, wie die Rechtslage gegeben ist und wie allgemein die therapeutische Ausrichtung besteht.  


Die zunehmenden Einschränkungen und einseitigen Anforderungen im Beruf führen dazu, dass sich der Mensch immer mehr in die vorgegebenen Strukturen hinein verwickelt. Diese Verwicklungen, die von den politischen und anderen Systemen beabsichtigt sind, die sinken so tief in die Gemütssituation des Menschen hinein, dass er sich schließlich aus dieser gegebenen Situation heraus definiert und bestimmt und nicht mehr ausgehend von einem Ideal und von dem, was er an Möglichkeiten hätte. Daher steht der Therapeut in einem Berufsweg, den er nicht mit ganzer Kraft und Liebe ausdrücken kann.


Die Problematik in der Gesellschaft, die auch im therapeutischen Umgang zum tragen kommt, liegt heute darin, dass der Mensch in gewisser Weise nicht über- sondern unterfordert ist. Es geht ihm viel zu gut und gerade weil er keinen Mangel hat, leidet er unter einer „Wohlstandsmangelerscheinung“. Heinz Grill prägte den Leitsatz, dass der Mensch die falschen und nicht die richtigen Anforderungen hat und daher zu Krankheiten (bis hin zum Burnout) neigt. Es bräuchte hier einen ziemlich großen Aufbruch, indem sich der Einzelne richtigen und angemessenen und durchaus auch ungewohnten  Anforderungen stellt.


Wenn der Mensch generell etwas im Leben bewirken will, dann muss er einmal aus allen Verhältnissen heraustreten und wieder neu und frei hineintreten, so Heinz Grill. Dieses Heraustreten aus den gewohnten Strukturen, geschieht am besten, indem man im Möglichen ansetzt und nicht in den Kräften des Gemütes. In der Regel wird man aber gerade das, was im Gedanken möglich ist, als weit entfernt, unwirklich oder weniger effektiv ansehen und das, was im Gemüt vorhanden ist, wird man als das Vertraute und die Wirklichkeit betrachten. Wenn man sich in einer Bindungsstruktur befindet, dann wird diese als wirklicher erlebt, als die Struktur, die freier anzusetzen ist, da diese noch nicht durch eine richtige Anforderung zum Lebensinhalt geworden ist. Das, was noch nicht geboren ist, das ist noch nicht vertraut. Aber gerade in den vertrauten Gemütsstrukturen und Gewohnheiten liegt ein leichter Angriffspunkt für Krankheiten….  


Weitere Inhalte:


Zusammenfassende Gedanken zum Seminar - Teil I


Ein Mädchen liest einer Rekonvaleszenten vor, während die Kranknschwester die Medizin für die Patientin bringt. (Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36507191)


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